03.12.2011 – Reiseende in La Romana, Dominikanische Republik

Kategorie: Allgemein am 4. Dezember 2011 von admin – Kein Kommentar

Es endet, wo es begann. Bei unserer Ankunft im Hafen von La Romana haben wir mit der AIDAaura insgesamt 3054 Seemeilen (5656 Kilometer) zurückgelegt.
Da wir unsere Kabinen um 9 Uhr verlassen mussten, sind wir mit Handgepäck und Jacken ausgestattet zum Frühstück. Irgendwann die Durchsage, bitte alle Passagiere für den Flug nach Frankfurt zum Hafen-Check-In.
Ist eine komfortable Sache, bereits im Hafen werden die Koffer aufgegeben und eingecheckt und man erhält die Bordkarten.
Jetzt wieder kurz zurück aufs Schiff um noch in Ruhe einen oder zwei Tassen Kaffee zu trinken und außerdem ist es dort klimatisiert. Kurz nach 11 Uhr erfolgte der Bustransfer zum Flughafen, wo wir nochmal über 3 Stunden absitzen durften, bevor endlich das Boarding beginnt. Mit nur 1 Stunde Verspätung startete der Flieger dann wieder Richtung Frankfurt. Durch starken Rùckenwind (z.T. 220 km/h) in einer Höhe von ca. 10.600 Metern, holten wir die verlorene Zeit aber wieder rein. Pünktlich mit Ende des Nachtflugverbots landeten wir ein paar Minuten nach 5 Uhr am Morgen des 04. Dezembers und haben  weitere 8885 Kilometer mit dem Flugzeug hinter uns gebracht. Dann das Übliche, warten bei der Passkontrolle, warten auf die Koffer und warten auf den Zug.
Zum Glück kein Schnee, aber Sturm, Regen und Hagel bestimmen hier das Wetter. Die über 20 Grad Temperaturunterschied sind doch deutlich zu merken. :-(
Habe mir erstmal meine Fleece-Jacke aus dem Koffer geholt.
In Hamburg noch einmal kurzer Aufenthalt von knapp 1 Stunde bevor wir auch die letzte Etappe geschafft haben. Danke an Christa und Bruno, die uns Heimkehrer vom Bahnhof abholten und bis nach Hause vor die Tür brachten.
Koffer auspacken haben wir verschoben und uns erstmal ‘ne Ründe schlafen gelegt. Das war nach über 27 Stunden, in denen wir kaum ein Auge zugemacht haben auch notwendig.
Advent, Advent das zweite Lichtlein brennt. :-)

02.12.2011 – Samaná, Dominikanische Republik

Kategorie: Allgemein am 3. Dezember 2011 von admin – 1 Kommentar

Ja sozusagen unser letzter karibischer Urlaubstag an Bord der AIDAaura. Um 7.30 Uhr heißt es aufstehen, duschen und frühstücken. Unsere letzte Tour führt uns in den Nationalpark Los Haitises. Da wir heute wieder auf Reede liegen, holte uns ein Schnellboot direkt am Schiff ab. Sind also gar nicht erst mit dem Tender aufs Festland. Mit knapp 20 Knoten sind wir erstmal 40 Minuten auf eine Gruppe von Inseln zugesteuert. Die anstrengende Fahrt wurden uns mit erfrischenden Getränken versüßt, kräftiger Schuss Rum mit Cola. Diese unbewohnten Inseln sind ein Paradies für die Tierwelt. Eine grüne Wildnis bestehend aus Regen- und Mangrovenwald, mit Flüssen und wunderschönen Lagunen. Hier konnten wir reichlich Fregattvögel und Pelikane beobachten. In einer Höhle der früher hier lebenden Taino-Indianer ließen sich ihre Höhlenmalereien bewundern, denen unserer Kinder aus der frühen Phase nicht unähnlich ;-)
Das Wetter heute war noch einmal bombastisch, Sonne pur, kaum Wolken bei 30 Grad. Abschied nehmen schwer gemacht.
Den späten Nachmittag nutzte Maren, um die Koffer wieder reisefertig zu machen. Das Farewell-Dinner haben die dienstbaren Geister liebevoll zubereitet, mit allerlei geschnitzten und gebastelten Sachen aus Obst und Gemüse. Für den letzten Abend gönnten wir uns noch zwei Cocktails und sind dann hoch zur Farewell-Poolparty mit Lasershow, viel Musik und Abschiedssekt. Die Koffer noch vor die Kabinentür, danach Ende des Tages.

01.12.2011 – 4. Seetag

Kategorie: Allgemein am 2. Dezember 2011 von admin – Kein Kommentar

Heute Nacht haben wir wieder eine Stunde aufgeholt, jetzt sind es wieder die 5 Stunden zurück, wie am Anfang der Reise. Heute einfach mal ausgeschlafen und den Tag entspannt genossen. Beim Mittagessen haben wir uns mit ein paar Mitreisenden verquatscht und haben dabei die ganze Zeit in der Sonne gesessen. Echt blöd, weil wir uns nicht ausreichend eingeschmiert hatten. Die Nasen sind jetzt ein bisschen rot, wir erzählen einfach das kommt vom Saufen ;-)
Die Abendshow ‘Es war einmal …’ war witzig gemacht, Märchen der Gebrüder Grimm in einem recht eigenwilligen Mix. Besser nicht drüber nachdenken, ob es logisch ist, aber toll gesungen und interpretiert, mit einigen MusicalAnleihen aus Tarzan, Tanz der Vampire, etc.

30.11.2011 – Nassau, Bahamas

Kategorie: Urlaub am 1. Dezember 2011 von admin – 1 Kommentar

Liefen heute morgen, nach 204 Seemeilen (378 Kilometer), gegen 8 Uhr in den Hafen von Nassau, der Bacardi Stadt ein. Es lagen schon einige Kreuzfahrtschiffe im Hafen, mit uns waren es fünf, danach war auch voll. Da der Hafen direkt in der Stadt liegt, haben wir heute auf eigene Faust Nassau erkunden wollen. Laufen sind wir ja gewohnt und ‘n Stadtplan hatten wir auch. Um 9.30 Uhr sind wir von Bord gegangen. Die ersten drei Sehenswürdigkeiten Water-Tower, Queens Staircases und Fort Fincastle hatten wir bereits nach dreißig Minuten geschafft. Das war die Lauferei eigentlich nicht mal wert und ehrlich gesagt ist der Teil der Stadt den wir durchquert haben dreckig, unansehnlich und wenig fußgängerfreundlich. Machten uns dann auf nach Paradis Island über die Mautbrücke in ein völlig anderes Nassau. Touristisch voll erschlossen, einladend und sauber. Auf Paradise Island sind spektakuläre Hotelkomplexe gebaut worden. ‘Atlantis’ ist eines davon, erinnert an Las Vegas mit Spiel-Casino, Kino und großzügigen Lobbies. Übrigens fanden hier auch Dreharbeiten für James Bond – Casino Royal statt. Sehr eindrucksvoll, hier könnte ich mir einen längeren Aufenthalt vorstellen. Zurück an Bord, gönnten wir uns erstmal ein frisch Gezapftes und jetzt, nachdem die Füße zur Ruhe kamen, spürten wir sie auch. Das abendliche Showprogramm bestritt eine Künstlerin namens Annette Kruhl. Der Titel ‘Single-Sex und SMS-Blockaden’ klang vielversprechend. Mit ihrem neuen Musik- und Comedy-Programm wollte sie das moderne Dating- und Kommunikationschaos aufs Korn nehmen. Mal derb, mal frivol, aber der Funke sprang nicht recht über. Sie hatte einige gute Ansätze, schaffte es aber nicht die Zuschauer mitzunehmen. Konsequenz, diese verließen reihenweise das Theater. Ich denke, da gibt es noch einiges zu überarbeiten. Wirklich gelungen allerdings war die Schlussnummer, eine Andrea Berg Parodie ‘Du kriegst keinen Hoch’ ;-)

29.11.2011 – Miami

Kategorie: Urlaub am 30. November 2011 von admin – Kein Kommentar

Eingelaufen in den größten Passagierhafen der Welt sind wir um 6 Uhr morgens, zurückgelegte Strecke 171 Seemeilen (317 Kilometer). In der Wettervorhersage war von wechselhaft die Rede, sollte stimmen. Nach dem Frühstück sind wir los. Hatte Maren geraten ihre Fleece-Jacke mitzunehmen, ich selber bin natürlich ‘n harter Hund und brauch sowas nicht ;-) Um 7.30 Uhr war es aber wirklich noch ziemlich frisch und der Himmel wolkenverhangen. Machten erstmal eine Sightseeing-Fahrt durch Miami, Miami Beach, South Beach, Coral Gables, Coconut Grove. Danach stiegen wir am Bayside Marketplace auf ein Ausflugsboot um. Hier kam der Fleece-Jacke steigende Bedeutung zu, denn auf dem Wasser wurde es noch frischer. Wir schipperten die Biscayne Bay entlang, vorbei an den Inseln Star Island, Fisher Island und Palm Island. Die Schönen und vor allen Dingen Reichen haben dort nette, millionenschwere Hütten entlang des Weges. So macht das Leben bestimmt noch mehr Spaß :) Zur frühen Mittagszeit wurden wir in das kubanische Restaurant ‘Versailles ‘ (ent-) geführt. Der kulinarische Genuss hielt sich in Grenzen. Die Temparatur war aber langsam auf ein freundlicheres Maß gestiegen und auf der Weiterfahrt in die Everglades kam sogar die Sonne raus und vertrieb so nach und nach alle Wolken vom Himmel, hab schon nicht mehr dran geglaubt. Angekommen im ‘Fluss aus Gras’ wie die Everglades auch genannt werden war der Himmel knackeblau. Jetzt rauf auf die Propellerboote. Am Einstieg wurden Ohrenstöpsel verteilt, die man tunlichst auch tief die Ohren reindrückt, denn so ein Airboot-Ride ist ganz schön laut. Die Maschinen machen einen Höllenlärm, mit den Stöpseln im Ohr geht’s aber. Die Fahrt durch den zweitgrößten Nationalpark und gleichzeitig der wichtigsten Trinkwasserquelle Südfloridas macht richtig Spaß. Leider haben wir keine Alligatoren oder Krokodile gesehen, dafür jede Menge Vögel und ein paar Schildkröten. Um 18 Uhr, es war schon wieder dunkel, lief die AIDAaura aus. Die Themen fürs heutige Abendessen waren: Australien oder Route 66, wir haben uns für Australien entschieden, ich wollte gern mal wieder Känguruh essen. Bekommt man ja nicht so häufig, außerdem gabs auch Emufleisch. Beides lecker, es gab noch jede Menge mehr, nur leider kann man ja nicht alles schaffen. Sind im Anschluss noch zur Latin-Poolparty. Die Jungs und Mädels haben wieder alles gegeben, tolle Performing. Nach dem Cocktail – ab ins Bett.

28.11.2011 – Key West

Kategorie: Urlaub am 29. November 2011 von admin – Kein Kommentar

Kurz nach 6 Uhr legten wir an. Der Blick aus der Kabine bzw. vom Balkon geht direkt auf eine kleine Insel. Die Boote schippern vorbei, die Sonne scheint. Das Leben ist schön. Nach dem Aufstehen wollten wir erstmal ruhig frühstücken, da kommt auf einmal die Durchsage: “Die Ausflüge die um 9.15 Uhr beginnen, bitte jetzt erstmal zum Facecheck …” Also Frühstück abbrechen, Formulare aus der Kabine holen und ab zu den US-Einreisekontrolleuren. Wir waren erstaunt, wie schnell das vonstatten ging, hatte mich schon auf ‘ne Stunde vergeudete Zeit eingestellt. Dauerte letztendlich vielleicht 15 – 20 Minuten. Maren bekam natürlich gleich ihren Stempel, bei mir wanderte der Blick vom Pass auf mein Gesicht, wieder in den Pass, nochmal gestrenger Blick ins Gesicht und Abgleich mit dem Pass. Naja, ‘ne gewisse Ähnlichkeit hat er denn wohl auch gesehen und ich bekam auch meinen Einreisestempel :-) Jetzt konnten wir doch noch in Ruhe einen Kaffee trinken und dann hieß es runter vom Schiff und erstmal eine Rundfahrt mit dem Old Town Trail durch das alte Key West. Maren und ich waren vor 26 Jahren schon mal hier, haben aber kaum was wiedererkannt. Okay das Hemmingway Haus. Nach der Rundtour sind wir dann selbst losgezogen, das kleine Städtchen zu erkunden. Shipwreck Museum, Aquarium, ein Muss war für uns der ‘Mostsouthern Point of the USA’. Werden zu Hause mal einen Bildervergleich machen ob wir uns verändert haben, ich glaube ja nicht ;-) Hier noch ein Eis gegessen, diverse Läden durchstöbert und erschöpft wieder an Bord. Die AIDAaura muss den Liegeplatz bis spätestens 16.20 Uhr wieder verlassen haben. Die Key Westler wollen nicht, dass man ihren schönen Sonnenuntergang nicht sieht, weil dort riesige Kreuzfahrtschiffe die Sicht versperren. Also rechtzeitig von hier verduften, wer zu spät kommt hat Pech gehabt. Thema des heutigen Abendessens war: Kulinarisches Alpenglühen. Konnten wir uns nicht wirklich was drunter vorstellen, aber als wir die Bayerische Fahne sahen, na da war es klar. Brezeln, Sauerkraut und Weißwurst. Ja eben ein typisch deutsches Essen ;-)

27.11.2011 – Advent auf See

Kategorie: Urlaub am 28. November 2011 von admin – 1 Kommentar

Sind ja gestern gegen 19 Uhr abgelegt und tuckern langsam Key West entgegen. Bis wir dort eintreffen werden wir weitere 394 Seemeilen (730 Kilometer) zurückgelegt haben. Wir mussten ja schon vor einigen Tagen die Reisepässe an der Rezeption abgeben, damit die Einreiseformalitäten für die USA erledigt werden konnten. Während der gesamten bisherigen Reise, war es kein Problem ohne Pass von bzw. wieder an Bord zu kommen. Das wird bei den Amis natürlich ganz anders sein :-( Hier ist jeder Tourist erst mal unter Generalverdacht, man muss es einfach lieben dieses Völkchen bzw. eher deren Politik. Kaum ein Land baut mehr Sch…. und schiebt es dann den anderen zu. Okay ich hör ja schon auf ;-) Morgen kommen die ‘freundlichen’ US-Beamten an Bord, checken uns ab und entscheiden dann ob wir ins Land dürfen. Und den Reisepass bekommen wir dann auch wieder. Zum Nachmittagskaffee gab es Weihnachtsgebäck, Spekulatius und Marzipankartoffeln und das bei 27 Grad, ist schon irgendwie komisch. Vor dem Restaurant hat das Küchenpersonal ein großes Lebkuchenhaus selbst gebaut, echt witzig gemacht. Beim Abendessen setzten sich dann noch der Staffkapitän (rechte Hand des Kapitäns) und sein Kollege von der Bordsecurity an unseren Tisch und so hatten wir noch interessante Gespräche bis kurz vor 22 Uhr.

26.11.2011 – Cozumel, Mexico

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Morgens, es war kurz nach 5 Uhr, legten wir nach zurückgelegten 223 Seemeilen (413 Kilometer) auf der mexikanischen Insel Cozumel an. Sind um 7 Uhr aufgestanden, haben uns fertig gemacht und in Ruhe gefrühstückt. Um 8.45 Uhr war Treffen für den Ausflug: Typisch Mexiko – Kultur und Strand. Obligatorisch für Maren, dass das Kulturprogramm nicht fehlen darf, auch hier gibt es Maya-Ruinen! Wir fuhren nach San Gervasio, wohl einst ein Wallfahrtsort für Pilger, die der Mondgöttin Ixchel huldigten. Nicht so eindrucksvoll wie gestern in Altun Ha, aber wieder ein bisschen mehr Maya-Kultur. Es ist schon erstaunlich, dass die Mexikaner die Geschichte der Mayas touristisch nutzen, die Nachkommen derselbigen aber verrichten bis heute eher die niederen Arbeiten. Sind also im Land selber nicht so hoch angesehen. Die Strandkultur kam auch nicht zu kurz, waren für ca. 2 Std. im Naturpark Chankanaab. Liegt am Meer und soll eine Art Botanischer Garten mit Nachbauten aus ganz Mexiko sein; den kann man sich getrost sparen. Maren beklagte auch, dass es keinen Bacardi-Strand gab, d.h. es waren viele Felsen bzw. Steine beim reingehen ins Wasser. Baden allerdings konnte man ganz gut, Wasser war karibisch blau, angenehm warm zum schwimmen, aber leider nicht so kristallklar. Und nebenan schwammen die Delphine, leider eingezäunt für Vorführungen. Wenn man vorbeischwamm hörte man die typischen Flipperlaute :-) Sind noch ein wenig in Cozumel-City durch die Geschäfte getigert und haben uns dort die Hafen- und Barkultur angeschaut, wo sich Amis schon am frühen Nachmittag die Kante geben. Machen von Florida aus Kurztrips nach Cozumel, von denen lagen 4 Kreuzfahrtschiffe im Hafen, zum Glück mind. 1 Kilometer entfernt. Übrigens auf den anderen Inseln bisher war Benzin eher teuer (ca. 2€) hier kostete ein Liter umgerechnet nur 0,50 €. Verdienen natürlich auch nicht so viel hier. Maren ruhte nach dem Kaffee wieder ein wenig, damit wir heute abend die Open-Air Schlager Poolparty mitbekommen. Das Show-Ensemble hat sich nicht nur richtig Mühe gegeben, sie haben das super gemacht. ‘Schicke’ 70er Jahre Kleidung, tolle Tanzeinlagen und hervorragende Stimmen. Rundum gelungen. Der Abend wurde noch richtig spät, gingen in die Ocean Bar um uns einen abschließenden Cocktail zu genehmigen und mit ein paar Mitreisenden anregende Gespräche zu führen. In der Nacht zum 27.11. werden die Borduhren wieder um eine Stunde vorgestellt. Aber morgen ist Seetag, da hetzt uns ja keiner.

25.11.2011 – Belize

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Zurückgelegte Entfernung: 130 Seemeilen (241 Kilometer). Kurz vor Sonnenaufgang sind wir aufgestanden. Eigentlich verrückt, von wegen Erholung ;-) Mussten so zeitig aufstehen um noch in Ruhe zu frühstücken, denn 7.15 Uhr war das Treffen für den heutigen Ausflug: Maya-Stätte Altun Ha & Flussfahrt. Die AIDAaura lag ca. 5 Meilen vor Belize-City, weil die Wassertiefe nicht ausreichend genug war um dichter heranzufahren, also waren mal wieder Tenderboote im Einsatz. Aber, oh Wunder, diesmal kamen ‘große’ Katamarane, die doch ungefähr das Doppelte an Leuten aufnehmen konnten und auch mindestens doppelt so schnell fuhren. Im Hafen angekommen, stiegen wir in kleinere Boote (ca. 30 Pers.) um. Waren aber mit zwei sehr kräftigen Außenbordmotoren ausgestattet. 25 Meilen fuhren wir auf dem Old Belize River flussaufwärts, zwei Stunden auf denen wir aber immer wieder Beobachtungs-Stopps einlegten. Verschiedene Vogelarten, Affen, Flussdelphine, eine giftige Schlange, Iguanas und auch ein paar Krokodile haben wir entlang des Dschungelufers gesehen. Eine kurze Pause in Form eines ‘Mittagessens’ und ‘ner Cola gab’s dann um 10.30 Uhr. Danach Umstieg in einen Bus mit dem wir zur Maya-Stätte Altun-Ha gebracht wurden. Die Ruinen bestehen aus 2 Anlagen mit mind. 13 Tempeln. Hier hatte Maren endlich mal die Möglichkeit die Maya-Kultur zu begreifen (anfassen) und zu erklettern :) Das treibt einem ganz schön den Schweiß, nicht nur, auf die Stirn. Danach waren wir auch ziemlich geschafft. Sind mit dem letzten Tender um 14.45 Uhr wieder an Bord, denn gegen 15.30 Uhr war schon wieder ablegen angesagt. Sind dann noch zum Kaffee ins Restaurant gegangen, dort hatte Maren sich aber Pizza statt Kuchen geholt. Das ‘Mittagessen’ war wohl nicht so doll ;-) Ich hab mir natürlich lieber ein schönes Erdbeerstück geholt, passt besser zum Kaffee. Die Abendshow fand ohne uns statt, die haben wir glatt verpennt.

24.11.2011 – Roatán, Honduras

Kategorie: Urlaub am 25. November 2011 von admin – Kein Kommentar

Die nächtliche Fahrt zu unserem Zielort war 654 Kilometer lang. Mitten aus dem zweitgrößten Korallenriff der Welt ragt ein ca. 40 Kilometer langer, von tropischer Vegetation bedeckter und von ca. 60.000 Einwohnern bewohnter Bergrücken: Roatán Um 6.45 Uhr heißt es aufstehen, wir müssen rechtzeitig am Treffpunkt für unseren heutigen Ausflug um 8.15 Uhr sein und vorher wollen wir ja noch ohne Hektik frühstücken. Der Titel des Ausflugs lautet: Iguanas, Kultur und Strand. Ein paar leichte Regentropfen platschten noch vor dem Frühstück runter, ist hier ja nicht weiter ungewöhnlich, deshalb gibt’s ja auch so eine grüne Pflanzenwelt hier. Die AIDAaura liegt zum zweiten Mal auf Reede, ca. 200 Meter vom Land entfernt, heißt also wieder mit den Tenderbooten übersetzen. Unser heutiger Tour-Guide ist wieder eine Frau, Yasmin, eine wirklich kräftig gebaute Einheimische ;-) sprach aber ein deutliches Englisch, so dass keine Verständnisprobleme auftauchten. Mittels Bus fuhren wir erstmal zur Pirate Bay in der Dixon Cove. Hier umstieg in ein Boot, um durch die Bucht und vorgelagerten Mangroven-Inseln herum und weiter zu zwei in der Nähe liegenden Schiffswracks “Tulum” und “Alexander”. Die Mangroven schützen die Insel in der Hurricane-Saison, weil sie die Wellen brechen. Im Anschluss an die Bootsfahrt hatten wir genug Zeit um noch im Meer zu baden. Die Wasser-, wie auch die Lufttemperatur betrug ca. 27 Grad Celsius. Mit sonnen wurde es dann aber nichts, es fing leicht an zu nieseln. Wenige, aber dicke Regentropfen platschten auf uns herunter. Im Großen und Ganzen aber nicht weiter schlimm. Allerdings als wir dann zur Iguana-Farm weiter fuhren, begann es heftig zu regnen. Bei der Iguana-Farm angekommen, hörte es wie auf Kommando wieder auf, was für ein Glück. Ein Einheimischer hat vor knapp 30 Jahren mal mit einem Männchen und einem Weibchen angefangen, jetzt leben dort über 4000 von diesen grünen Leguanen. Die meisten sitzen in den Bäumen, aber mit Mango-Blättern und Bananen kann man sie anfüttern. Sie kommen dann so nah, dass Maren sie anfassen kann. Auf der Rücktour zum Schiff, brachen dann alle Dämme von oben. Es schien als wolle es gar nicht mehr aufhören. Dauerte über eine Stunde und wir waren durchnass als wir wieder an Bord waren. Abends auf der Poolparty gab’s noch gute Mucke aus den 60ern und wir gönnten uns noch einen Rumpunsch als Absacker.